Ratschkaffä „Unsere Feuerwehr…“

Am 10. November 2019 fand ein „Ratschkaffä“ im Lauterer Feuerwehrhaus statt, das wir zusammen mit der Feuerwehr Surberg veranstalteten. Das vorgegebene Thema „Unsere Feuerwehr in früherer Zeit“ versprach viel spannenden Gesprächsstoff und so fanden sich auch über 40 interessierte Gäste ein. Darunter waren einige altgediente Feuerwehrler, die in früherer Zeit ihren Dienst zu Bedingungen geleistet hatten, die man sich heute kaum mehr vorstellen kann. Und von manchem der Anwesenden wurde durchaus Surberger Feuerwehrgeschichte geschrieben – erwähnt sei hier nur Altkommandant Franz Schallinger. Das Wetter war geradezu ideal, um den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen im warmen Schulungsraum des Feuerwehrhauses zu verbringen und die Stimmung war gut. Frauen der beiden Vereine hatten bestens dafür gesorgt, dass die schmackhaften Kuchen nicht ausgehen würden.

Unter der gekonnten Moderation von Vorstand Manfred Schallinger, der als „Feuerwehrrentner“ selber einige Anekdoten zum Besten geben konnte, wurden Begebenheiten in Erinnerung gerufen, die neben des geschichtlichen Aspektes auch sehr zur Erheiterung der Besucher beitrugen. Dabei wurde immer wieder die damals dürftige Ausrüstung angesprochen und die eingeschränkten Möglichkeiten der Alarmierung. Kaum jemand hatte doch seinerzeit ein Telefon, alarmiert wurde durch Kirchenglocken und Feuerschein.

Ein markanter Punkt der Surberger Feuerwehrgeschichte ist natürlich die Zusammenlegung der Feuerwehren Surberg und Lauter, nach der Vereinigung der beiden Gemeinden Surberg und Lauter im Jahr 1970. Es gab damals in jeder Gemeinde eine eigene Feuerwehr, jedoch nur einen gemeinsamen Verein. Bis hier die ideale Lösung und die richtigen Leute für die Führung der beiden Institutionen gefunden waren, dauerte es doch etliche Jahre. Im Nachhinein betrachtet wurden hier offenbar die richtigen Schritte gemacht, wie aus den Wortbeiträgen der alten Feuerwehrler zu entnehmen war.

Sehr interessiert verfolgten die anwesenden jungen Feuerwehrler die Geschichten der „Alten“. Dass auch sie auch schon ihre Erfahrungen gemacht haben, die es wert sind, erzählt und aufgezeichnet zu werden, bewiesen die folgenden Beiträge über die spannenden und teils kuriosen Einsätze, die in der jüngeren Vergangenheit zu leisten waren. Die Entfernung von Wespennestern spielte dabei eine nicht unerhebliche Rolle und die Berichte darüber sorgten für viel Heiterkeit. Nach gut zwei Stunden „Ratschn“ und fröhlicher Unterhaltung bedankte sich Vorstand Manfred Schallinger für die interessanten Beiträge und beschloss die gelungene Veranstaltung. Aus den freiwilligen Spenden der Besucher für die Bewirtung konnte der Jugendfeuerwehr ein ansehnlicher Betrag zur Verfügung gestellt werden. GW

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