Buchvorstellung „Surberger Zeitensprünge“ im Wirtshaus Lauter

Unsere neueste Publikation stellten wir am letzten Novembersonntag im gut besetzten Saal des Lauterer Wirtshauses vor. Es handelt sich um ein über 200 Seiten starkes Buch mit dem zutreffenden Titel „Surberger Zeitensprünge“, das Vorstandsmitglied Hans Schießl in akribischer Kleinarbeit zusammengestellt hat. Mit vielen Bildern illustriert, hält es für jeden Tag des Jahres ein kleines Ereignis in der Gemeinde parat mit der Devise „Jeden Tag etwas Neues von gestern“.

Begrüßt wurden die zahlreichen Besucher von Vorstand Manfred Schallinger nach einer Musik der „Jungen Holzbläser“ von der Musikkapelle Surberg-Lauter, die sich auch zwischen den einzelnen Beiträgen immer wieder hören ließen. Schallinger lobte Hans Schießl für sein gelungenes Werk und dankte allen, die zum Gelingen des Buches beigetragen hatten. Die Moderation des geselligen Nachmittags lag wieder einmal in den bewährten Händen von Maria Zillner. Sie verstand es großartig, die einzelnen Beiträge zu verbinden und mit viel Humor einige ausgewählte Stellen des Buches zu zitieren.

Hans Schießl erzählte nun von der Entstehung des Buches. Von der Idee, die beim Durchblättern des Surberger Heimatbuches entstand, worin die Geschichte der Gemeinde mit all ihren Institutionen ausführlich beschrieben steht. Ihm fehlten jedoch die vielen kleinen, meist alltäglichen Geschehnisse, die das Leben so schreibt und logischerweise nicht in ein Heimatbuch gehören - und die es doch wert wären, dass sie erzählt werden und nicht in Vergessenheit geraten. Diese sollten nun in seinem Buch ihren Platz finden. Auf der Suche nach geeigneten Beiträgen stieß er auf viele kleine Geschichten und eine große Menge alter Bilder. Fröhliche Feste wurden gefeiert und sportliche Ereignisse bewegten die Leute. Aber auch Unglücksfälle, Morde und Umweltkatastrophen haben die Menschen seit jeher begleitet. Auch skurrile Gegebenheiten waren dabei - er erfuhr von einem entlaufenen Känguru, das sich in den Surberger Wäldern aufhielt und von einem vermeintlichen Meteoriteneinschlag. Dies alles und vieles mehr findet sich jetzt in dem Buch, das einen weiten Bogen von der sogenannten „guten alten Zeit“ bis in die Gegenwart spannt.

Schießl bedankte sich bei all jenen, die ihm bei der Zusammenstellung des Buches geholfen hatten. Sehr viel Material konnte er im Traunsteiner Stadtarchiv entdecken, wo er die alten Traunsteiner und Rosenheimer Zeitungen durchstöbern durfte. Als Fundgruben erwiesen sich auch die Chroniken der Surberger Vereine. Auch von vielen Privatpersonen erhielt er Beiträge und Fotos. Besonders erwähnte er seine Frau Bella, die ihm sehr viel beim Sortieren behilflich war und immer wieder Ordnung auf dem Computer herstellte. Einen besonderen Dank richtete Schießl an Sebastian Strohmaier aus Oberteisendorf, der das Layout erstellte und mit seiner Sachkenntnis das Buch in die fertige Form brachte.

Etliche Passagen aus dem Buch las Hans Schießl dem schon sehr gespannten Publikum vor und als besondere Einlage und passend zum ganzen Programm brachte er sein von ihm geschriebenes Lied vom „Surbergbichlpass“ zu Gehör, begleitet auf der Gitarre von Stefan Starzer. Nach einem Dank vom Vorstand mit Präsenten für die Beteiligten und ein paar Klarinettenstückln startete der Verkauf des Buches. Der Autor durfte viele seiner Bücher signieren und der große Andrang ließ vermuten, dass diese erste Auflage der „Surberg Zeitensprünge“ wohl nicht sehr lange reichen wird. Das Buch ist im Gemeindeamt erhältlich. GW

Das Buch ist ausverkauft, Auskunft wegen Nachdruck bei Manfred Schallinger, Tel. 0861 14526. 

 

Zu den Bildern

Zeitensprünge Buch per 

Format 17,5 x 24,5 cm, fadengebunden, Einband Karton,
219 Seiten, Auflage 150 Stück, Preis € 17,00
erhältlich im Gemeindeamt
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