„Surberger Zeitensprünge“ sind ausverkauft!
Nachbestellung ist möglich

Der große Zuspruch zu dem Buch von Hans Schießl ließ schon bei dessen Vorstellung Ende November erwarten, dass diese erste Auflage der „Surberger Zeitensprünge“ wohl nicht sehr lange reichen würde. Und nun sind also alle Bücher verkauft und die Nachfrage hält immer noch an. Das freut uns sehr und wir beabsichtigen deshalb, eine zweite Auflage nachdrucken lassen. Um das Buch zum selben Preis an Sie abgeben zu können ist Voraussetzung, dass eine dafür erforderliche Menge an fixen Bestellungen eingeht. Wenn wir in einem einigermaßen überschaubaren Zeitrahmen bleiben wollen, müssen wir ein Zeitlimit setzen: bitte bestellen Sie Ihr Buch verbindlich bis spätestens Montag, 27. Januar 2020. Die neue Ausgabe dürfte dann ab etwa Mitte/Ende Februar lieferbar sein.

Bitte wenden Sie sich ausschließlich an Manfred Schallinger unter Telefon 0861/14526,
oder über diesen Link: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Ratschkaffä „Unsere Feuerwehr…“

Am 10. November 2019 fand ein „Ratschkaffä“ im Lauterer Feuerwehrhaus statt, das wir zusammen mit der Feuerwehr Surberg veranstalteten. Das vorgegebene Thema „Unsere Feuerwehr in früherer Zeit“ versprach viel spannenden Gesprächsstoff und so fanden sich auch über 40 interessierte Gäste ein. Darunter waren einige altgediente Feuerwehrler, die in früherer Zeit ihren Dienst zu Bedingungen geleistet hatten, die man sich heute kaum mehr vorstellen kann. Und von manchem der Anwesenden wurde durchaus Surberger Feuerwehrgeschichte geschrieben – erwähnt sei hier nur Altkommandant Franz Schallinger. Das Wetter war geradezu ideal, um den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen im warmen Schulungsraum des Feuerwehrhauses zu verbringen und die Stimmung war gut. Frauen der beiden Vereine hatten bestens dafür gesorgt, dass die schmackhaften Kuchen nicht ausgehen würden.

Unter der gekonnten Moderation von Vorstand Manfred Schallinger, der als „Feuerwehrrentner“ selber einige Anekdoten zum Besten geben konnte, wurden Begebenheiten in Erinnerung gerufen, die neben des geschichtlichen Aspektes auch sehr zur Erheiterung der Besucher beitrugen. Dabei wurde immer wieder die damals dürftige Ausrüstung angesprochen und die eingeschränkten Möglichkeiten der Alarmierung. Kaum jemand hatte doch seinerzeit ein Telefon, alarmiert wurde durch Kirchenglocken und Feuerschein.

Ein markanter Punkt der Surberger Feuerwehrgeschichte ist natürlich die Zusammenlegung der Feuerwehren Surberg und Lauter, nach der Vereinigung der beiden Gemeinden Surberg und Lauter im Jahr 1970. Es gab damals in jeder Gemeinde eine eigene Feuerwehr, jedoch nur einen gemeinsamen Verein. Bis hier die ideale Lösung und die richtigen Leute für die Führung der beiden Institutionen gefunden waren, dauerte es doch etliche Jahre. Im Nachhinein betrachtet wurden hier offenbar die richtigen Schritte gemacht, wie aus den Wortbeiträgen der alten Feuerwehrler zu entnehmen war.

Sehr interessiert verfolgten die anwesenden jungen Feuerwehrler die Geschichten der „Alten“. Dass auch sie auch schon ihre Erfahrungen gemacht haben, die es wert sind, erzählt und aufgezeichnet zu werden, bewiesen die folgenden Beiträge über die spannenden und teils kuriosen Einsätze, die in der jüngeren Vergangenheit zu leisten waren. Die Entfernung von Wespennestern spielte dabei eine nicht unerhebliche Rolle und die Berichte darüber sorgten für viel Heiterkeit. Nach gut zwei Stunden „Ratschn“ und fröhlicher Unterhaltung bedankte sich Vorstand Manfred Schallinger für die interessanten Beiträge und beschloss die gelungene Veranstaltung. Aus den freiwilligen Spenden der Besucher für die Bewirtung konnte der Jugendfeuerwehr ein ansehnlicher Betrag zur Verfügung gestellt werden. GW

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Buchvorstellung „Surberger Zeitensprünge“ im Wirtshaus Lauter

Unsere neueste Publikation stellten wir am letzten Novembersonntag im gut besetzten Saal des Lauterer Wirtshauses vor. Es handelt sich um ein über 200 Seiten starkes Buch mit dem zutreffenden Titel „Surberger Zeitensprünge“, das Vorstandsmitglied Hans Schießl in akribischer Kleinarbeit zusammengestellt hat. Mit vielen Bildern illustriert, hält es für jeden Tag des Jahres ein kleines Ereignis in der Gemeinde parat mit der Devise „Jeden Tag etwas Neues von gestern“.

Begrüßt wurden die zahlreichen Besucher von Vorstand Manfred Schallinger nach einer Musik der „Jungen Holzbläser“ von der Musikkapelle Surberg-Lauter, die sich auch zwischen den einzelnen Beiträgen immer wieder hören ließen. Schallinger lobte Hans Schießl für sein gelungenes Werk und dankte allen, die zum Gelingen des Buches beigetragen hatten. Die Moderation des geselligen Nachmittags lag wieder einmal in den bewährten Händen von Maria Zillner. Sie verstand es großartig, die einzelnen Beiträge zu verbinden und mit viel Humor einige ausgewählte Stellen des Buches zu zitieren.

Hans Schießl erzählte nun von der Entstehung des Buches. Von der Idee, die beim Durchblättern des Surberger Heimatbuches entstand, worin die Geschichte der Gemeinde mit all ihren Institutionen ausführlich beschrieben steht. Ihm fehlten jedoch die vielen kleinen, meist alltäglichen Geschehnisse, die das Leben so schreibt und logischerweise nicht in ein Heimatbuch gehören - und die es doch wert wären, dass sie erzählt werden und nicht in Vergessenheit geraten. Diese sollten nun in seinem Buch ihren Platz finden. Auf der Suche nach geeigneten Beiträgen stieß er auf viele kleine Geschichten und eine große Menge alter Bilder. Fröhliche Feste wurden gefeiert und sportliche Ereignisse bewegten die Leute. Aber auch Unglücksfälle, Morde und Umweltkatastrophen haben die Menschen seit jeher begleitet. Auch skurrile Gegebenheiten waren dabei - er erfuhr von einem entlaufenen Känguru, das sich in den Surberger Wäldern aufhielt und von einem vermeintlichen Meteoriteneinschlag. Dies alles und vieles mehr findet sich jetzt in dem Buch, das einen weiten Bogen von der sogenannten „guten alten Zeit“ bis in die Gegenwart spannt.

Schießl bedankte sich bei all jenen, die ihm bei der Zusammenstellung des Buches geholfen hatten. Sehr viel Material konnte er im Traunsteiner Stadtarchiv entdecken, wo er die alten Traunsteiner und Rosenheimer Zeitungen durchstöbern durfte. Als Fundgruben erwiesen sich auch die Chroniken der Surberger Vereine. Auch von vielen Privatpersonen erhielt er Beiträge und Fotos. Besonders erwähnte er seine Frau Bella, die ihm sehr viel beim Sortieren behilflich war und immer wieder Ordnung auf dem Computer herstellte. Einen besonderen Dank richtete Schießl an Sebastian Strohmaier aus Oberteisendorf, der das Layout erstellte und mit seiner Sachkenntnis das Buch in die fertige Form brachte.

Etliche Passagen aus dem Buch las Hans Schießl dem schon sehr gespannten Publikum vor und als besondere Einlage und passend zum ganzen Programm brachte er sein von ihm geschriebenes Lied vom „Surbergbichlpass“ zu Gehör, begleitet auf der Gitarre von Stefan Starzer. Nach einem Dank vom Vorstand mit Präsenten für die Beteiligten und ein paar Klarinettenstückln startete der Verkauf des Buches. Der Autor durfte viele seiner Bücher signieren und der große Andrang ließ vermuten, dass diese erste Auflage der „Surberg Zeitensprünge“ wohl nicht sehr lange reichen wird. Das Buch ist im Gemeindeamt erhältlich. GW

Das Buch ist ausverkauft, Auskunft wegen Nachdruck bei Manfred Schallinger, Tel. 0861 14526. 

 

Zu den Bildern

Zeitensprünge Buch per 

Format 17,5 x 24,5 cm, fadengebunden, Einband Karton,
219 Seiten, Auflage 150 Stück, Preis € 17,00
erhältlich im Gemeindeamt
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Hinweise zum Fragebogen Hof- und Häusergeschichte

Der Rücklauf der Fragebögen zur Hof- und Häusergeschicht hat bereits rege eingesetzt, das freut uns sehr und wir hoffen jetzt darauf, dass schon bald sehr viele weitere Antworten eintreffen. Es sind auch schon einige Fragen und Wünsche aufgetaucht, deshalb möchten wir hierzu noch einige Hinweise geben:

- Bitte vergessen Sie nicht, die Frage nach dem Veröffentlichungsrecht mit ja oder nein zu beantworten und den Fragebogen zu unterschreiben.

- Daten (z. B. Geburts- Hochzeitsdaten usw.), die Sie zwar dem Archiv zur Verfügung stellen, jedoch nicht veröffentlicht haben möchten, können Sie entsprechend kenntlich machen. Diese Daten werden dann separat archiviert, wo sie nicht einsehbar sind, nicht gedruckt und auch Dritten nicht zur Verfügung gestellt werden.

- Bitte geben Sie bei den jeweiligen Personen möglichst auch die Geburtsdaten an (soweit bekannt) und woher sie stammen. Beispiel: „geerbt/übernommen von H. T. aus ...-dorf, geb. 01.01.19.., verheiratet 19.. mit M. M. aus ?, geb. ?…“ usw.

- Wer noch zusätzliche Fragebögen benötigt, darf sich gerne bei uns melden. Schneller geht es, wenn Sie den Fragebogen gleich von dieser Seite herunterladen und selbst  ausdrucken, siehe unten.

- Es hat sich auch gezeigt, dass manche Eigentümer oder Vorbesitzer vieles über Häuser oder Höfe wissen, das nicht ihr eigenes Haus betrifft, sondern jenes, woraus z. B. die Eltern stammen. Die aktuellen Eigentümer wissen oftmals diese Geschichte gar nicht.
Bestes Beispiel: “Mein Vater (…) hat das Haus 1966 gebaut. Er stammt aus der Einöde (…), dieser Hof wurde im Jahr 1926 gebaut, (und ist deshalb in der alten Hofgeschichte noch gar nicht drin),1945 an meinen Onkel (…) übergeben und 1990 verkauft.“ Bitte schreiben Sie doch diese Geschichten auf ein separates Blatt, das Sie dem Fragebogen beilegen.

Weitere Hilfe erhalten Sie telefonisch bei Manfred Schallinger 0861 14526,
oder per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Wir freuen uns auf viele Retouren!

Fragebogen zum download

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Fragebogen-Aktion zur Hof- und Häusergeschichte

Vor fast 30 Jahren – zur 1200-Jahrfeier 1990 – erschien das Heimatbuch der Gemeinde Surberg, das auf 90 Seiten die Hofgeschichte der alten Anwesen in der Gemeinde enthält. Aufgrund der damals beschränkten Vorbereitungszeit umfasst diese Hofgeschichte nur den Zeitraum von Ende des 18. Jahrhunderts bis zum Jahr 1990. Der Heimatkundliche Verein hat sich nun zur Aufgabe gemacht, die Hofgeschichte vollumfänglich zu erforschen. Um ein möglichst lückenloses Bild zu erhalten, haben wir uns entschlossen, nicht nur die Höfe, sondern alle Häuser in der Gemeinde Surberg zu erfassen.

Der Kreisarchivpfleger des Landkreises Mühldorf, Herr Meinrad Schroll aus Mühldorf, hat sich bereit erklärt, die Forschungsarbeiten in den alten Archiven für den Heimatkundlichen Verein auszuführen. Die Aktualisierung bis zum aktuellen Zeitraum wird jedoch vom Verein selbst erledigt. Die Ergebnisse der Forschungsarbeiten sollen vorerst nur archiviert und interessierten Bürgern auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden. Über die Herausgabe eines umfangreichen Buches (wie bei anderen Gemeinden) kann erst nach Abschluss der Forschungsarbeiten entschieden werden – letztendlich wird dies von der Finanzierung abhängen.

Die Häusergeschichte für die Gemeinde Surberg wird bis Ende 2020 fertiggestellt sein. Der Verein benötigt nun Ergänzungen zur Eigentümer- und Baugeschichte der Anwesen für die neuere Zeit, die in den Archiven nicht erfasst ist. Hierzu sind wir auf die Hilfe aller Eigentümer angewiesen. Wir haben deshalb einen Fragebogen ausgearbeitet, der bereits an alle Häuser verteilt worden ist. Mieter oder Pächter werden gebeten, den Fragebogen an den jeweiligen Eigentümer weiterzugeben. Die Rückgabe des ausgefüllten Fragebogens wird bis Ende Juli 2019 an den Verein oder die Gemeindeverwaltung erbeten. Zusätzlich können die Fragbögen auch in Hufschlag bei Familie Scherrmann, Lärchenweg 11 und in Lauter beim Kramer Edeka abgegeben werden. Auch nur teilweise ausgefüllte Fragebögen sind für uns eine große Hilfe. 

Selbstverständlich ist die Rückgabe des Fragebogens freiwillig. Um jedoch die Hausgeschichte in der Gemeinde möglichst lückenlos darstellen zu können, bitten wir um Mithilfe und rege Beteiligung. Mit dem Fragebogen hat jeder Hauseigentümer darauf Einfluss, was vom Heimatkundlichen Verein erfasst werden darf und was letztendlich in einem Buch drin stehen soll. Es kann angegeben werden, ob und welche Daten in einer eventuellen Buchausgabe veröffentlicht werden dürfen. Besteht dafür kein Einverständnis, werden die Daten vom Heimatkundlichen Verein lediglich archiviert, jedoch nicht gedruckt und auch Dritten nicht zur Verfügung gestellt.

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